Gerne habe ich edle Kettenanhänger aus portugiesischem Olivenholz mit eingefasstem Operculum der Turbanschnecke gefertigt.

Alles sind einmalige Einzelstücke

Die fast halbkugeligen, farbigen Opercula (lat. „Deckelchen“ auch als „Verschlussstein“ bezeichnet) der Turbanschnecken (Turbinidae) haben eine mehrschichtige Struktur, mit horniger Basis und kalkiger Deckschicht, welche mit spiraligen Strukturen und Rillen skulpturiert ist.
Bei diesem Kalk handelt es sich um eine mit besonderer Struktur auskristallisierte Form von Aragonit. Ebenso wie bei echten Perlen ist dies ein Kalziumkarbonat (CaCO3), das einen Härtegrad von 4 bis 4,5 nach der Mohsschen Skala aufweist.
Der Gebrauch von Schneckenschalendeckeln lässt sich von der Steinzeit beginnend bis in die Gegenwart nachweisen. Die Opercula tauchen in verschiedenen Kulturen in einem unterschiedlichen Kontext auf.
An Küstenabschnitten Papuas und auf entlegenen Inseln der Südsee mit nativen Stämmen gelten bis heute besonders schöne Exemplare auch als (inzwischen immer selteneres) rituelles im Schmuck eingearbeitetes Symbol und gesellschaftliches Statusobjekt. Besondere Steine sind hier (ebenfalls nachlassend) auch als geldähnliche Werte bzw. Anlagen im Umlauf oder dienen der zwischenmenschlichen Werbung in Form von Schmucksteinen.
Als besonderer Schutz- und Glücksstein sollen alle Opercula eine geheimnisvolle Ausstrahlung besitzen und der Legende nach über ihren Träger wachen. Das „dritte Auge“ repräsentiert Wissen und Weisheit, das Zentrum der Allwissenheit des hinduistischen Gottes der Fruchtbarkeit Shiva, der (die) in sich Männlichkeit und Weiblichkeit vereint. Die Wachstumsspirale symbolisiert Entwicklung und Bewegung und soll vor bösen Kräften schützen.

 

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Holz-Schmuck
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